Allgemeines

Mitte des letzten Jahrhunderts stellte José Remondo Palacios die Weichen für den Erfolg des Weinguts Propiedad Viticola Herencia Remondo (siehe Bodega Palacios Remondo), eines alten Familienbetriebs im Weinbaugebiet Rioja. Er legte damit den Grundstein für eine Weinbaudynastie, von der man noch viel hören und die die spanische Weinlandschaft maßgeblich mitgestalten sollte.

Der erste von Josés Nachkommen, der auszog, der Welt zu zeigen, wozu das Weinland Spanien fähig ist, war sein Sohn Álvaro. Der heutige Kultwinzer kaufte ein Weingut im damals noch unbekannten Priorat und es sollten nicht zuletzt die dort erzeugten Weine sein, die das heutige Renommée dieser Region mitbegründeten. Álvaro war, zusammen mit René Barbier vom Weingut Clos Mogador die treibende Kraft der "jungen wilden" Winzer, die ab 1989 das Priorat erfolgreich prägten. Er erkannte das enorme Potential der bis zu 100 Jahre alten Garnacha- und Samso(Carignan)-Rebstöcke, die in den kargen Böden wurzelten. Vor allem die weinbaulichen Vorraussetzungen in Gratallops, heute Heimat seines Weinguts überzeugten den jungen Álvaro. Joan Asens, ehemaliger Direktor der Önologenschule im nahegelegenen Falset, heute Palacios' Betriebsleiter vor Ort: „[B]ei uns in Gratallops [herrschen] die besten Bedingungen für eine perfekte Traubenreife, weil hier die jahresbedingten Schwankungen des Klimas durch die Lage und die Höhe der Weingärten optimal ausgeglichen werden.“ 30 ha steinige, von Llicorella (ein spezieller, kleinbättriger Schiefer, der ein wenig an Kreide erinnert) geprägte Böden bewirtschaften Palacios und Asens hier streng biodynamisch, und das in voller Konsequenz: Angefangen bei der Begrünungseinsaat bis hin zu „Pferden statt Maschinen“ schufen sie hier einen biodynamischen Musterbetrieb, der in Abläufen und Strukturen stark an das Burgunder Kultweingut Romanée Conti erinnert. Und genauso wie bei der Grande Dame des Burgunds sind auch Álvaros Weine inzwischen zu raren und teuren Kultgegenständen geworden. Über 500,- € zahlt man für eine Flasche seines Flagschiffes, des „L'Ermita Priorat DOCa“, für viele die Essenz des Priorat. Doch nicht nur wegen dem „L'Ermita“sind Palacios' vielfach ausgezeichnete Weine heute Weinliebhabern in der ganzen Welt ein Begriff. Schon sein Einstiegs-Priorat, der „Camins del Priorat“ ist zweifelsohne ein für uns einzigartiger Wein; einzigartig wegen seines herausragenden Preis-Genuss-Verhältnisses, noch nie vorher tranken wir einen Spanier in dieser Preisklasse, der neben praller Frucht und leichten Holznoten mit solcher Eleganz und Struktur aufwarten konnte, ja fast mineralische Anklänge vermuten läßt. Noch beeindruckender wird dies beim „Les Terrasses“, einem Wein der „altes“ und „neues“ Priorat verbinden will, ein beeindruckendes Wechselspiel zwischen Eleganz und Opulenz, getragen von einer feinkörnigen Tanninstruktur und nachhaltigen Mineralität. Wenn man diesen Wein im Glas hat, denkt man zuerst, es könne in Spanien nicht mehr viel geben, das diesen Wein an Feingliedrigkeit überbietet, solange bis man den „Finca Dofi“ probiert, sicherlich Palacios größten Wein in unserem Sortiment. Für uns einer der beeindruckendsten und eigenständigsten Weine des Priorat, wahrscheinlich ganz Spaniens. Konsequent setzt er den Weg fort, den „Les Terrasses“ bereits beschritten hat. Ein Wechselbalg ist er, zwischen enormer Kraft und Opulenz und Zartheit und Eleganz. Dunkle Beeren, Holunder, Thymian, Rosmarin, schwarzer Pfeffer, es ist schwer zu fassen, was man hier riecht und schmeckt. Auf jeden Fall unglaublich lang, mineralisch geprägt und mit fast französisch anmutender Struktur. So sollte Spanien immer schmecken.

Mitte des letzten Jahrhunderts stellte José Remondo Palacios die Weichen für den Erfolg des Weinguts Propiedad Viticola Herencia Remondo (siehe Bodega Palacios Remondo), eines alten Familienbetriebs im Weinbaugebiet Rioja. Er legte damit den Grundstein für eine Weinbaudynastie, von der man noch viel hören und die die spanische Weinlandschaft maßgeblich mitgestalten sollte.

Der erste von Josés Nachkommen, der auszog, der Welt zu zeigen, wozu das Weinland Spanien fähig ist, war sein Sohn Álvaro. Der heutige Kultwinzer kaufte ein Weingut im damals noch unbekannten Priorat und es sollten nicht zuletzt die dort erzeugten Weine sein, die das heutige Renommée dieser Region mitbegründeten. Álvaro war, zusammen mit René Barbier vom Weingut Clos Mogador die treibende Kraft der "jungen wilden" Winzer, die ab 1989 das Priorat erfolgreich prägten. Er erkannte das enorme Potential der bis zu 100 Jahre alten Garnacha- und Samso(Carignan)-Rebstöcke, die in den kargen Böden wurzelten. Vor allem die weinbaulichen Vorraussetzungen in Gratallops, heute Heimat seines Weinguts überzeugten den jungen Álvaro. Joan Asens, ehemaliger Direktor der Önologenschule im nahegelegenen Falset, heute Palacios' Betriebsleiter vor Ort: „[B]ei uns in Gratallops [herrschen] die besten Bedingungen für eine perfekte Traubenreife, weil hier die jahresbedingten Schwankungen des Klimas durch die Lage und die Höhe der Weingärten optimal ausgeglichen werden.“ 30 ha steinige, von Llicorella (ein spezieller, kleinbättriger Schiefer, der ein wenig an Kreide erinnert) geprägte Böden bewirtschaften Palacios und Asens hier streng biodynamisch, und das in voller Konsequenz: Angefangen bei der Begrünungseinsaat bis hin zu „Pferden statt Maschinen“ schufen sie hier einen biodynamischen Musterbetrieb, der in Abläufen und Strukturen stark an das Burgunder Kultweingut Romanée Conti erinnert. Und genauso wie bei der Grande Dame des Burgunds sind auch Álvaros Weine inzwischen zu raren und teuren Kultgegenständen geworden. Über 500,- € zahlt man für eine Flasche seines Flagschiffes, des „L'Ermita Priorat DOCa“, für viele die Essenz des Priorat. Doch nicht nur wegen dem „L'Ermita“sind Palacios' vielfach ausgezeichnete Weine heute Weinliebhabern in der ganzen Welt ein Begriff. Schon sein Einstiegs-Priorat, der „Camins del Priorat“ ist zweifelsohne ein für uns einzigartiger Wein; einzigartig wegen seines herausragenden Preis-Genuss-Verhältnisses, noch nie vorher tranken wir einen Spanier in dieser Preisklasse, der neben praller Frucht und leichten Holznoten mit solcher Eleganz und Struktur aufwarten konnte, ja fast mineralische Anklänge vermuten läßt. Noch beeindruckender wird dies beim „Les Terrasses“, einem Wein der „altes“ und „neues“ Priorat verbinden will, ein beeindruckendes Wechselspiel zwischen Eleganz und Opulenz, getragen von einer feinkörnigen Tanninstruktur und nachhaltigen Mineralität. Wenn man diesen Wein im Glas hat, denkt man zuerst, es könne in Spanien nicht mehr viel geben, das diesen Wein an Feingliedrigkeit überbietet, solange bis man den „Finca Dofi“ probiert, sicherlich Palacios größten Wein in unserem Sortiment. Für uns einer der beeindruckendsten und eigenständigsten Weine des Priorat, wahrscheinlich ganz Spaniens. Konsequent setzt er den Weg fort, den „Les Terrasses“ bereits beschritten hat. Ein Wechselbalg ist er, zwischen enormer Kraft und Opulenz und Zartheit und Eleganz. Dunkle Beeren, Holunder, Thymian, Rosmarin, schwarzer Pfeffer, es ist schwer zu fassen, was man hier riecht und schmeckt. Auf jeden Fall unglaublich lang, mineralisch geprägt und mit fast französisch anmutender Struktur. So sollte Spanien immer schmecken.

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