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WEINSPECIALS ZU FISCH UND MEERESFRÜCHTEN VOM GRILL

Verkaufspreis:

44,50 €

% 50,70 € (12.23% gespart)
Inhalt 225 cl (19,78 € / 100 cl)

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Hersteller: Weinrefugium
enthält sulfite | abbildung und etikett sind beispielhaft


UNSERE VERKOSTUNG

Welche Weine zu Meeresfisch und -früchten besonders gut harmonieren, bestimmt in erster Linie die Zubereitungsart. Zu den feinen, zarten Aromen aus dem Meer passen bei vielen Garmethoden ebenfalls feine, und zarte Weißweine ganz einfach am besten. Am Grill allerdings, entstehen durch die Hitze und den Rauch des Holzfeuers intensive Röstaromen, die einen Bogen schlagen zu aromatischen Weißweinen oder Rosés, bis hin zu wohl ausgewählten, frischen und schlanken Rotweinen. Uns begeistern zum Meeresgrill zwei aromatische Weißweine aus Galicien und von der Loire, sowie ein ganz besonderer Rosé mitten aus dem Meer, gewachsen auf der Île de Porquerolles vor Hyères an der Côte d’Azur.

Der von Atlantik-typischer Reinheit und Klarheit geprägte galicische Rias Baixas von Manuel Moldes passt insbesondere zu gegrillten Meeresfischen wie Wolfsbarsch, Dorade, Seeteufel oder Seezunge. Zu gegrillten Jakobsmuscheln haben wir einen jungen Sancerre aus dem Hause Roc de l'Abbaye verkostet und waren begeistert. Seine lebendige Säure und seine Mineralität passen hervorragend zum Eigengeschmack der Muscheln.

Beide Weißweine sind formidable Begleiter puristischer Grill-Zubereitungen, mit Fleur de Sel, Olivenöl, einigen Spritzern Zitrone, vielleicht einem Hauch Knoblauch oder ein paar frischen Kräutern. Eine fettreiche Beure Blanc oder gar eine der zahlreichen fertigen Grillsaucen aus dem Supermarkt dagegen, würden das sensible Zusammenspiel von feiner Frucht, Säure, Mineralität und dem jodigen Meeresgeschmack ruinieren.

Der wunderbare Rosé von der Côte d’Azur ist unser Wein zu gegrillten Garnelen oder Langustinen. Es ist ein preiswerter Allrounder für viele Rezepturen und kommt auch sehr gut mit asiatischen Gewürzen zurecht. Um die teure und exklusive Königsklasse am Meeresfrüchtegrill, Languste oder bretonischen Hummer zu begleiten, wäre z.B. ein Champagner die richtige Wahl.

2024 Rias Baixas A Pedreira, Bodegas Fulcro (Galicien) 

Der noch junge 2024 A Pedreira zeigt eindrucksvoll, wieviel Klasse die Rebsorte Albariño an der nordwestspanischen Atlantikküste erreichen kann. Tagsüber sorgt die Sonne Galiciens für reife Aromen, nachts kühlt die Brise vom Meer die Weinberge ab und lässt die Beeren auf den weißen Sandböden in Meaño, Padrenda und Sanxenxo langsam reifen.

Ca. zwei Drittel der Trauben wurden spontan mit Naturhefen in gebrauchten Eichenfässern vergoren und ausgebaut, was aromatisch nicht wahrnehmbar ist, dem Wein jedoch Eleganz und Komplexität verleiht.

Der klare, elegante und sehr aromatische Rias Baixas ist ein Albariño mit einem unglaublichen Preis-Leistungs-Verhältnis: In der Nase Bergamotte, grüne Kiwi und eine florale Duftigkeit, gefolgt von saftig-herber Frische am Gaumen. Nase und Gaumen sprechen aromatisch genau eine Sprache, sodass der Wein gebirgsbach-frisch durch den Mund schwappt und mit einer subtilen salzigen Note ausklingt.

2024 Sancerre, Domaine Roc de l'Abbaye (Loire) bio

Die Domaine du Roc de l’Abbaye ist einer der wenigen Betriebe in Sancerre, dessen Parzellen vollständig auf Silex-Boden liegen. Dieses begehrte Terroir macht nur 15 % der Rebfläche von Sancerre aus und bringt Weine mit einem „straffen“ Profil hervor, mit Aromen von Feuerstein, einer starken Mineralität, verbunden mit reichlich Finesse und Tiefe.

Florian Mollet besitzt zwölf Parzellen in fünf Gemeinden. Sein „einfacher“ Sancerre ist eine sorgfältig vinifizierte Lagencuvée. Eine achttägige Kaltlagerung vor der Gärung bei einer kontrollierten Temperatur von 16–18°C bringt die feinen und frischen Aromen des Sauvignon Blanc aus Sancerre voll zur Geltung: subtiler Duft von Wildblumen, Grapefruit, Limette und Zitronengras. Leichtfüssig, feinfruchtig und mineralisch gleitet der Wein mit viel Präzision über die Zunge. Das frische, salzige Finale animiert den Gaumen für einen nächsten Schluck.

Frisch geöffnet zeigt dieser noch junge Wein vor allem Aromen der Rebsorte Sauvignon Blanc, erst mit Sauerstoffkontakt entwickelt er seine ganze Klasse und gibt sein besonderes Terroir und die charakteristischen Feuerstein-Aromen frei. Also unbedingt mindestens zwei Stunden vor Genuss öffnen

2025 Alycastre, Domaine La Courtade (Provence) bio

Die Reben für unseren Alycastre-Rosé wachsen auf der südöstlich von Toulon gelegenen Mittelmeerinsel Porquerolles nur einen Steinwurf vom Meer entfernt – wo der Strand aufhört, beginnen die Weinberge. Schon seit 1997 bewirtschaftet die Domaine La Courtade ihre Rebflächen biologisch, inzwischen wird überwiegend biodynamisch gearbeitet. Die Insellage führt zu einem einmaligen Mikroklima mit viel intensiver Sonneneinstrahlung durch das ganze Jahr, gleichzeitig fungiert das Meer als natürlicher Temperaturregulator, begrenzt sommerliche Hitzespitzen und fördert eine gleichmäßige Reifung der Trauben, was wiederum die natürliche Säure und eine feine Frische in den Weinen bewahrt.

Der Alycastre besteht aus den mediterranen Sorten Grenache, Syrah und Cinsault und stammt von leichten, sandigen und schieferhaltigen Böden, der hell pfirsichfarbene Wein duftet nach Walderdbeeren und Zitrusfrüchten, etwas Limette und Ananas, aber auch nach hellen Blüten, die typische Inselfrische zeigt sich in einem animierenden Säurespiel und viel Grip am Gaumen, dazu kommt eine feine mineralisch-salzige Ader, die den Wein zum idealen Partner für gegrillte Garnelen & Co. macht, gerne auch mit Knoblauch gewürzt. Für uns ist der 2025er der bislang beste Jahrgang des Alycastre!



NÄHRWERTE

Angaben zu den einzelnen Weinen sowie Informationen zu Nährwerten und Zusatzstoffen finden Sie auf den jeweiligen Detailseiten.