Angaben zu den einzelnen Weinen sowie Informationen zu Nährwerten und Zusatzstoffen finden Sie auf den jeweiligen Detailseiten.
OSTERN BRAUCHT WEIN
99,95 €
% 115,80 € (13.69% gespart)
Der Frühling bringt Frische auf den Teller: Es gibt es den ersten heimischen Spargel und der Bärlauch ist zurück. Beide warten auf die schmackhafte Zusammenkunft mit österlichen Klassikern wie Lamm, Kaninchen oder Meeresfisch. Und wenn das Beste zum Schluss kommen soll, gelingt es vielleicht sogar, regionalen Rhabarber und Erdbeeren zu besorgen.
In jedem Fall aber gilt: zu Ostern braucht es Wein, denn mit Salat alleine findet man keine Freunde.
Damit beim Ostereiersuchen niemandem die Energie ausgeht, haben wir drei köstliche Events in Flaschenform zusammengepackt, die exzellente (!) Qualität abliefern, ohne anstrengend zu sein. Sie genügen hohen Ansprüchen, nehmen aber fast jeden mit, der sich auf sie einlässt. Man kann sie hervorragend direkt nacheinander zum Festtags-Menue reichen, genauso aber, macht jeder einzelne eine exzellente Figur zum mehrgängigen Osteressen in kleiner Runde.
Das Oster-Paket enthält je eine Flasche der folgenden Sorten und ist mit 13% rabattiert.
2020 Sekt Brut Nature Calcaire, Rings, Pfalz bio
Was Andy und Steffen Rings anpacken, das machen sie richtig und ohne Kompromisse. Nachdem sie Jahr für Jahr einige der spannendsten deutschen Rieslinge und Spätburgunder produzieren, war klar, dass der Anspruch, den sie an ihr Sektprojekt stellen, ebenfalls sehr hoch sein würde. Mit dem Calcaire Blanc et Noirs-Sekt erfüllen sie alle Erwartungen auf großartige Weise: Der Sekt besteht aus 88% Spätburgunder und 12% Chardonnay, die von den kalkgeprägten Böden in Kallstadter Lagen stammen. Die Grundweine wurden spontan vergoren und ohne Schwefel in 500-Liter-Tonneaux ausgebaut. Nach einem 40 Monate langen Hefelager in den Flaschen wurde der Sekt ohne Dosage und ohne zugesetzten Schwefel degorgiert.
In einer engen Sektflöte kann sich der Wein nicht richtig entfalten, also unbedingt aus einem größeren Glas, etwa einem Universalglas, trinken. Zunächst strömt feine hefige Würze aus dem Glas, der Sekt duftet nach frischer Brotkruste, aber auch nach kalkigen Noten wie nassem Stein, dazu kommt eine dezente Kirschfrucht, mit mehr Luft wird der Sekt immer vielschichtiger, im Mund kommen Noten von herben Johannisbeeren dazu, auch Salzzitrone, Limette und etwas nussige Würze, der Sekt ist druckvoll, salzig-animierend und bleibt sehr lange am Gaumen.
Ein beeindruckendes Statement, wie gut deutscher Sekt sein kann! Großartiger Apero, toller Begleiter zu Gemüse- und Fischgerichten.
2022 Sancerre L'Antique, Roc de L'Abbaye, Loire - Frankreich
Florian Mollet hat ein echtes Faible für den berühmten Silexboden in Sancerre, der seinen Weinen ihren rauchigen Touch, die legendäre Feuersteinnote verleiht. Diese wird gerne klischeehaft jedem Sancerre nachgesagt, dabei weisen gerademal 15% aller Weinberge der Appellation, dieses markante und begehrte Bodenprofil auf.
Bei Roc de l'Abbaye wird parzellenweise gelesen und in kleinen Gebinden separat vergoren. Die Trauben für den L’Antique stammen von den besten Silex-Hängen um das Dorf Saint-Satur. Florian Mollet fügt dieses komplizierte Parzellenmosaik zu einem mustergültigen Terroir Wein zusammen, der seine Herkunft präzise und überzeugend aus dem Glas strömen lässt.
Rauchige Akzente, Aromen von Sansho-Pfeffer, weißem Pfirsich und Pomello. Faszinierend ist die Kombination von exotischer Frucht, cremigem Mundgefühl und mineralischem Grip. Trotz seiner Fülle und Kraft wirkt dieser Sancerre nie opulent, dank seiner präzisen, klaren Säure agiert er überaus elegant am Gaumen, mit einem langen, intensiven Finale.
Ein echtes Oster-Event zur feinen Gemüseküche, zu Fisch, zu Geflügel, oder Fromage de chèvre.
2018 Domaine de l'Horizon, Roussillon - Frankreich bio/biodyn
Der Grand Vin der Domaine L'Horizon aus einem sehr warmen, trockenen Jahr: 100-jährige Reben, keinerlei Regen, minimalste Erträge. Wer jetzt Marmelade in Flaschenform erwartet, liegt diametral daneben. Wie Stephan Reinhardt in der FAZ-Kolumne „Große Weine aus Südfrankreich“ schon feststellte, steht dieser Rouge in den allerbesten Jahrgängen (2018 zählt er dazu) unmittelbar vor dem Prädikat „Weltklasse“. Trotz seiner enormen Kraft wirkt dieser Wein auch als 2018er filigran und vollkommen ausgewogen.
Gründe dafür sind das einzigartige Terroir von Calce, genauso wie die gekonnt feinfühlige Vinifikation: Bei der Spontangärung in Stahl und Beton war eine kleine Partie Ganztrauben dabei, ausgebaut wurde der Wein in gebrauchten 600-Liter-Fässern von Stockinger. Vordergründig Thymian, Zistrose und Salbei, dazu viel beerige Frucht. Am Gaumen vielschichtig, kristallklar, gebettet in feine, kühlende Mineralität, eine bestens eingebundene Säure und seidiges Tannin. Allein die feinkörnige Gerbstoffqualität macht diesen Wein schon zum Erlebnis. Aber da ist ja noch so viel mehr! Wird über die nächsten 5-7 Jahre gehobenen Ansprüchen genügen.
Ein Natur-Ereignis zum Osterlamm, wunderbar zu Schmorgerichten, zur mediterranen Kräuterküche, zu Gerichten mit orientalischen Aromen.