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ROSÉ-GLÜCK AUS SÜDFRANKREICH

Verkaufspreis:

35,95 €

% 41,35 € (13.06% gespart)
Inhalt 225 cl (15,98 € / 100 cl)

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Hersteller: Weinrefugium
enthält sulfite | abbildung und etikett sind beispielhaft


UNSERE VERKOSTUNG

Es gibt sie an jeder Ecke, die dropsig säuselnden Markenrosés, ausgestattet mit den klangvollen Namen bekannter Betriebe, die auch in pink Qualität suggerieren, ohne sie abzuliefern.

Vor allem Deutschlands Winzer scheinen die Lust ihrer Landsleute auf das südfranzösische Lebensgefühl einfach nicht ernst nehmen zu wollen. Ihre Rosés versinken entweder im Kitsch, oder sie bewegen sich zu weit in Richtung zwar anspruchsvoller, für viele aber geschmacklich ungewohnter Naturweine.

In Frankreich dagegen ist die dritte Weinfarbe in seriös fest verwurzelt. Einen regelrechten Boom erleben insbesondere die zarten, hellen Rosés aus Direkt- oder Ganztraubenpressung. Dazu werden rote Trauben nur für die Roséproduktion mit niedrigem Alkohol und frischer Säure deutlich früher gelesen als die Trauben für die Rotweine. Sind Winzer mit Anspruch am Start, entstehen fröhlich leichte, feingliedrige, belebend trockene Rosés, die ihren Preis wert sind. Sie verbinden die charmante Frucht mediterraner Rebsorten mit anregender Würze, dezenter Mineralität und einem sanften Hauch Gerbstoffe, der sie zu hervorragenden Begleitern mediterraner und asiatisch angehauchter Gerichte macht.

Wir haben drei unserer liebsten Rosés zu diesem Paket zusammengestellt. Zwei gerade eingetroffene 2025er aus der Provence, und ein 2024er aus dem Roussillon. Alle drei strahlen auf unterschiedliche Art und Weise die pure Lebensfreude aus und entführen uns auf ein Glas zwischen Lavendel, Licht und Mistral. Definitiv nicht das Schlechteste in fordernden Zeiten. 

Das Kennenlernpaket enthält je eine Flasche der folgenden Sorten und ist mit 13% rabattiert.

2025 Rosé de Camargue Prestige - Gris de Sable, Domaine de Montcalm 

Der "Gris de Sable", also der Graue vom Sand der Domaine Montcalm, ist für mich der spannendste Rosé des Jahres, der unterhalb der magischen 10-Euro-Grenze liegt. Dabei ist er, anders als der Name vermuten lässt, alles andere als eine graue Maus. Seine Farbe ließe sich ebenso als leichtes Lachs beschreiben. Sie entsteht durch die schonende Direktpressung der Grenache-, Merlot- und Syrah-Trauben, bei der kaum rote Farbe extrahiert wird. Das sorgt für einen schlanken Körper und Frische – wobei hierbei auch die mageren, sandigen Schwemmlandböden der Region Camargue eine Rolle spielen.

In der biologisch arbeitenden Domaine wird im Keller wenig eingegriffen. Auch wenn sich dieser Wein nicht in die Naturweinkategorie „low intervention” eingliedern lässt, zeigt er, wie progressiv und gut durchdacht auch klassische Weinbereitung aussehen kann. Das Resultat duftet leicht rotfruchtig nach Himbeeren und Salzzitrone, nicht übermäßig expressiv, aber verspielt und stets präsent. Einmal auf der Zunge angekommen, wartet er nicht lange auf die Durchflussgenehmigung: Eine salzige Mineralität und phenolische Frische tragen ihn gen Gaumen. So ist das sicherlich kein Kandidat für stundenlange Weinfachsimpeleien, denn bis diese beendet sind, ist er bereits ausgetrunken.

2024 Mar I Muntanya Rosé, Domaine de l'Horizon

Die gepachteten Weinberge mit Grenache, Carignan, Syrah und Mourvèdre liegen um den Ort Montner, teilweise aber auch in Küstennähe auf Sandböden, unweit der Grenze nach Katalonien, und werden seit langem ökologisch kultiviert. Der Wein entsteht in den Kellern von l’Horizon: Handlese, Spontangärung, schonender Ausbau im Edelstahl.

Der „Alltags“-Rosé von l‘Horizon duftet dezent nach roter Johannisbeere, auch Erdbeernoten sind dabei, wilde Kräuter der Garrigue und weißer Pfeffer. Insgesamt bleibt der Duft leise und hintergründig, ganz im Stile des Hauses. 

Auf der Zunge findet dann ein Wechselspiel von Würze, überraschend intensiver Beerenfrucht und Fruchtsüße statt. Begleitet wird das Ganze von reifer Säure und feinen salzigen Noten, die alles in Schwung bringen und finessenreich ausklingen lassen.

2025 Corail Rosé, Château de Roquefort

Wer diesen Rosé aus früheren Jahrgängen kennt, sieht schon an der in Richtung pink changierenden Farbe, dass sich viel verändert hat. Während vorher Grenache die Hauptrebsorte war, dominieren jetzt die farbintensiveren Syrah und Cinsault.

Die biodynamisch bewirtschafteten Terrassen mit den insgesamt sieben, in diesem Rosé feinfühlig cuvéetierten Rebsorten, liegen unweit der Calanques im Hinterland von Marseille auf fast 400m üNN. Lehmiger Kalkboden, durchzogen von Feuerstein in kühler, nordwestlicher Exposition. Welch ein Vorteil in Zeiten des Klimawandels, da hier die Trauben langsam reifen und dem Wein ausreichend Säure mitgeben.

Der noch sehr jugendliche 2025er beginnt ausgeprägt fruchtig mit Aromen von roter Johannisbeere und Himbeere. Wer auf intensive Beerigkeit steht, taucht direkt ein, wer es, so wie ich, lieber etwas dezenter und komplexer mag, gibt dem Wein Zeit im Glas. Dadurch wird die Frucht subtiler, es kommen würzige Sommerkräuter und ein Hauch Anis hinzu, vor allem aber wird der Wein spannungsreicher. Die leicht kalkige Salinität, die lebendige Säure und die feine Phenolik sorgen für Frische und Trinkfluss.

Der 2025er Corail ist im Vergleich zu den Vorjahren ein überraschend körperreicher Rosé, der reichlich Kraft, Saft und Struktur aus einem warmen Jahresverlauf mitbringt. Seine fruchtig, würzige Aromenfülle ruft geradezu nach einem Eiskühler neben dem Grill und kann es mit allem aufnehmen, was ein Grill so bieten kann



NÄHRWERTE

Angaben zu den einzelnen Weinen sowie Informationen zu Nährwerten und Zusatzstoffen finden Sie auf den jeweiligen Detailseiten.